Zahn Organ Beziehung

Zahn-Organ-Beziehung

Ganzheitliche Zahnmedizin, Praxisschwerpunkte

Wenn alle Zellen in einem Organismus durch chemischen, physikalischen und energetischen Informationsaustausch miteinander in Verbindung stehen, kann ein in Knochen eingebetteter Zahn mit seinen Blut.-Lymph.-u. Nervengefäßen, nicht als isoliertes, eigenständiges Gebilde betrachtet werden.

Vielfältige Beobachtungern in der Erfahrungsheilkunde führten zu einer Systematisierung von überdurchschnittlich häufigen, korrespondierenden Erkrankungen bei vorliegen von Zahnherden, wie auch umgekehrt (s.Tabelle). Sie gibt Aufschluss über die Zusammenhänge einzelner Zähne mit ihren korrespondierenden Organen/Systemen. Die Begriffe entspringen in diesem Zusammenhang der TCM (Traditionell Chinesischen Medizin) und sind nicht im klassisch-medizinischen Sinn zu verstehen. Dieses Wissen kann helfen möglichen Ursachen chronischer Erkrankungen aufzuspüren. Daher schätzen wir die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit allen Fachrichtungen.

Zum Verständnis möchte ich hier noch ein häufiges Beispiel aus der Praxis darstellen: Eine 53-jährige Patientin mit immer wiederkehrenden Harnwegsinfekten wird über zwei Jahre mit Antibiotika behandelt. Nachdem dies langfristig keine Änderung der immer wiederkehrenden Symptomatik nach sich zog, beschloss sie eine alternative Behandlung. Nach Austestung mit der Applied Kinesology wurde eine Beherdung des oberen Schneidezahns auf der linken Seite gefunden. Die Zusammenhänge zwischen Schneidezähnen und Uro-Genitalsystem ersehen Sie in der Tabelle. Der Zahn wurde schon vor einigen Jahren wurzelbehandelt und war an sich symptomlos. Im Röntgen zeigt sich nur eine leichte Aufhellung an der Wurzelspitze. Durch die neuraltherapeutische Infiltration des Zahnes konnte eine vorübergehende Linderung erzielt werden. Die Patientin entschloß sich zur Entfernung des beherdeten Zahnes. Nach anschließender erfolgreicher Darmsanierung mit Pilzbehandlung und Darmflora-Aufbau konnte bis heute (Beobachtungszeitraum 5 Jahre) eine Beschwerdefreiheit erzielt werden. Die Lücke wurde mit einem Zirkonimplantat und einer darauf zementierten Vollkeramikkrone geschlossen.