Amalgam-Entfernung

Ganzheitliche Zahnmedizin, Praxisschwerpunkte

Hier finden Sie Beschreibungen zum Thema Amalgamentfernung in unserer Praxis. Weiterführende Informationen zum Thema Amalgam finden Sie hier.

Besteht der Verdacht einer Schwermetallbelastung, stehen spezifische Blut-, Harn- und Speicheltestverfahren zum Nachweis zur Verfügung. Ergänzend wenden wir erfolgreich ein biologisches Testverfahren, genannt Applied Kinesiology/AK dazu an. Mit Hilfe der AK kann gezielt das Vorliegen einer Belastung und ihr Schweregrad erkannt werden. Auch eine Aussage auf welches Organsystem sich die Belastung besonders nachhaltig auswirkt, ist damit möglich. Besteht eine Schwermetallbelastung, ist eine rein „energetische“ Ausleitung unzweckmäßig. Das Problem liegt ja primär auf der grobstofflichen/materiellen/chemischen Ebene. Das schädigende Agens soll rasch, aber so schonend wie möglich aus den Geweben mobilisiert und ausgeschieden werden. Wir lehnen die Theorie der Schwermetall-Ausleitung mit Bioresonanz oder Homöopathie als unwirksam ab.

Als Therapeutika kommen je nach Testergebnis und individuellem Bedarf DMPS, DMSA, Korianderkraut, Zeolit, Bärlauch, Knoblauch, Chlorella/Spirulina sowie eine entsprechende Substitution von Selen und anderen getesteten Mineralstoffen, Vitaminen, Spurenelementen, Aminosäuren und Fettsäuren zur Anwendung. Zusätzlich werden die Ausscheidungsorgane wie Nieren und Leber durch ausgetestete Homöopathika/Phythotherapeutika gestützt. Reichliche Flüssigkeitszufuhr, am besten Wasser, ist für die Ausscheidung selbstverständlich. Viel Bewegung an frischer Luft in der freien Natur und Sauna/Dampfbad-Besuche und ausreichende Erholung mit tiefen Schlafphasen, sind ergänzend äußerst empfehlenswert.

Bei uns erfolgt die Amalgamsanierung ausschließlich mit Kofferdam, einem latexfreien Gummischlitztuch, welches freiwerdende Quecksilberdämpfe beim Bohren abhält. Zu Ihrer und unserer Sicherheit verwenden wir zusätzlich Gesichtsmasken. Die Verwendung spezieller Hartmetallentfernungsbohrer ist für uns selbstverständlich. Jeweils vor dem Bohrtermin erfolgt die Einnahme einer Kapsel DMPS/DMSA. Nach der Sitzung wird mit Natriumthiosulfat (10-20 ml, 10%ig) gespült, danach ist vermehrtes Wassertrinken empfehlenswert. Nach dem Ziehen eines chronisch vergifteten Zahnes mit seiner Wurzel muss das Schwermetalldepot mitsamt dem zerstörten Knochen ausgefräst werden. Quecksilber wird aus den Speicherorganen ohne äußere Hilfe nur extrem langsam ausgeschieden. Die Hälfte ist aus dem Gehirn nach etwa 20 Jahren, aus dem Kieferknochen nach etwa 80 Jahren ausgeschieden. Nur DMPS beschleunigt die Giftausscheidung um das 20 fache. Zink fördert die Ausscheidung des nicht gespeicherten Giftes.