Veneers aus Keramik

Umweltzahnmedizin

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Oberstes Ziel in der Umweltmedizin ist es verträgliche, biokompatible Materialien im Mund zu verwenden. Aus zahnärztlichen Werkstoffen werden zwangsläufig Substanzen in die Mundhöhle freigesetzt, die auf verschiedenen Wegen in andere Organe gelangen können (Schmalz/Arenholt-Bindslev 2005).

Die Umweltzahnmedizin beschäftigt sich auf wissenschaftlicher Basis mit individuellen Risiken,  wie z.B. Auswirkungen zahnärztlicher Maßnahmen auf den gesamten Organismus durch Schwermetalle (Quecksilber, Palladium) und Kunststoffen. Erkrankungen in der Mundhöhle können einen entscheidenden Einfluss auf die Entwicklung und Ausprägung chronischer Entzündungs- und Multisystemerkrankungen haben. In unserer Praxis werden auf Basis der bestehenden Krankheitsgeschichte gezielt immunologische, toxikologische und genetische Untersuchungsmethoden angewendet. Somit kann das Risiko, durch unbekannte Materialien negativen Auswirkungen ausgesetzt zu sein, im Vorfeld minimiert werden. Durch die Fülle an Chemikalien denen wir zunehmend ausgesetzt sind, ist es wichtig jenen Materialen gezielte Beachtung zu schenken, welche 24 Stunden, Tag für Tag, in unserem Körper eingebracht werden/wurden.
Weit über 2000 unterschiedlichste dentale Werkstoffe sind am freien Markt für jede/n Behandler/in erhältlich. Eine offizielle Kontrollstelle, welche die Einbringung in den Körper als unbedenklich freigibt, ist nicht existent. Immer häufiger kommt es zu Diskussionen über das gesundheitsschädigende Potential dieser körperfremden Ersatzmaterialien wie Amalgam, Palladium und Polymerisate (Kunststoffe).
Wir stellen den Anspruch auf maximale Biokompatibilität (Verträglichkeit) durch modernste Labormethoden.

Toxikologische Labormethoden, die eine reine Belastungsmessung darstellen, können für die Beurteilung des schädigenden Potentials einer chronischen Exposition mit einem Fremdstoff alleine nicht aussagekräftig sein. So schließt der häufig empfohlene Epikutan-Test (hier wird der Werkstoff auf die Haut geklebt und danach Reaktionen abgelesen) eine Sensibilisierung nicht aus. Neben speziellen immunologischen Labortestverfahren (LTT-Test) steht uns das biologische Testverfahren der Applied Kinesology zur Verfügung.
Grundsätzlich kann die biologische Verträglichkeit nur im Zusammenspiel physikalisch-werkstoffkundlicher, toxikologischer und allergologischer-immunologischer Aspekte beurteilt werden. Dazu beraten wir Sie gerne!